StudiVZ – nach Hitlerbild und Übernahmegerüchten nun der Datenschutz-GAU

StudiVZ – das Online-Portal für Studierende (verlinken könnt Ihr Euch selbst) hat nach den Problemem mit der Einladung im Stile des Völkischen Beobachters, den Übernahmegerüchten durch Facebook.com ein weiteres Problem.

Don Alphonso hat herausgefunden, daß auch Bilder, die ein einem vom User so gekennzeichneten nichtöffentlichen Verzeichnis liegen, über eine normale URL öffentlich von jedermann abrufbar sind. Das reiht sich zwanglos in die sonstigen Neuigkeiten von StudiVZ ein und verwundert eigentlich nicht mehr.

Schön in diesem Zusammenhang auch die Datenschutz-Verpflichtung von StudiVZ:

Datenschutz ist uns wichtig!

studiVZ funktioniert auf der Basis von Vertrauen, das unsere Mitglieder in die Plattform haben. Der Schutz deiner persönlichen Daten gehört deshalb zu unseren wichtigsten Grundsätzen. Auf folgendes kannst Du Dich verlassen:

* Deine personenbezogenen Daten werden nur dafür benutzt, um dir die Benutzung unserer anmeldepflichtigen Internet-Dienste zu ermöglichen.

* Wir werden deine personenbezogenen Daten niemals zu Werbe- oder Marketingzwecken an Dritte weitergeben oder anderweitig Dritten zugänglich machen.

* Du entscheidest selbst, welche der von dir eingegebenen personenbezogenen Daten andere Mitglieder von StudiVZ einsehen können. Dazu gibt es für angemeldete Mitglieder den Menüpunkt Privatsphäre.

* Nicht-Mitglieder können deine personenbezogenen Daten nicht einsehen.

* Beim Erheben, Verarbeiten und Nutzen deiner personenbezogenen Daten halten wir uns strikt an die strengen Datenschutzgesetze Deutschlands und der EU.

Eine Antwort zu “StudiVZ – nach Hitlerbild und Übernahmegerüchten nun der Datenschutz-GAU”

  1. Galvanise.de » Blog Archive » StudiVZ und kein Ende sagt:

    [...] Innerhalb von StudiVZ gibt es eine Gruppe von ca. 700 Mitgliedern , alles Männer, die einen internen Fotocontest der weiblichen Mitglieder von StudiVZ veranstalten, wohlgemerkt, ohne diese jemals zu fragen. Das Sicherheitsrisiko der offenen URL war den Mitgliedern jedenfalls schon länger bekannt, da man ja so an alle Bilder der einzelnen Mitglieder (nun, in diesem Fall eher Mitgliederinnen) herankommt, also auch an diejenigen, die von den Einstellern als privat gekennzeichnet worden sind. Diese Gruppe votet also jeweils für eine Frau, die dann im Anschluß durch Stalking belästigt wird. Das Ergebnis sieht man z B. daran, daß zwei “Siegerinnen” nach diesem Stalkin (aka Gruscheln) nicht mehr Mitglieder bei StudiVZ sind. [...]

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