Datenschutz-Vorreiter

So wie in den USA muß man es machen. Dort gibt es nach Angaben von Heise in Utah und Florida bereits ein Gesetz, nach dem Ankäufer von Gebrauchtwaren diverse Daten nebst Fingerabdrücken von ihren Käufern aufnehmen müssen und an eine Behörde übermitteln müssen. Weitere Staaten, Rhode Island und Wisconsin, bereiten derartige Gesetze vor.

Zudem darf die Ware 30 Tage nicht verkauft oder veräußert werden, außerdem sind Hausdurchsuchungen ohne richterliche Anordnung zu dulden.

Grund ist der Versuch, den Handel mit gestohlenen Waren einzudämmen.

Dazu Heise:

Pfandleiher und Trödler müssen demnach ein elektronisches Register führen, in dem alle Waren mit genauer Beschreibung verzeichnet werden. Datum und Zeit der Transaktion sowie zahlreiche Informationen über den Geschäftspartner müssen gespeichert werden: Name, Adresse samt Telefonnummer, Arbeitsplatz samt Telefonnummer, Geburtsdatum, Ausweisdaten, Angaben wie Geschlecht, Größe, Gewicht, Rasse, Alter, Haarfarbe und Augenfarbe sowie besondere Merkmale, jede weitere von den Verwaltungsbehörden verlangte Angabe, eine Unterschrift der Person und ein Fingerabdruck des rechten Daumens.

Zu den sonstigen von der Behörde verlangte Angabe schlage ich vor: Schuhgröße (wegen der Sicherung von Schuhspuren) und einen Zahnabdruck (falls mal ein Täter jemanden beißt).

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