Archiv für die Kategorie ‘Internet’

Tank löst Kanzlei auf

Freitag, 07. Januar 2011

Geht doch: Der für Abofallen tätige Rechtsanwalt Olaf Tank löst seine Kanzlei auf und zieht sich aus dem Geschäft zurück.

Vermutlich hat diesen Schritt auch gefördert, daß Zivilgerichte in letzter Zeit vermehrt dem Anwalt Tank die persönliche Haftung für die einkassierten Rechtsanwaltshonorare auferlegt haben.

Skype kann mitgehört werden

Montag, 11. Oktober 2010

Telefonate über Skype können seit geraumer Zeit im Verdachtsfall mitgehört werden.

Dazu, so ein Bericht des Spiegels, spielen die Ermittler auf dem Rechner des Verdächtigen ein Programm auf, das die Gesprächsinhalte vor dem Verschlüsseln auf einen anderen Server umleitet.

Wie das Programm dort hinkommt, wurde leider nicht mitgeteilt.

Die Fahrt wird aufgenommen

Donnerstag, 04. Juni 2009

Nach Die Generation C64 schlägt zurück nun Bundesregierung vs. Internet – die nächste Eskalationsstufe.

Lesen!

Opendownload.de – kein wirksamer Verzicht auf Widerrufsrecht

Freitag, 29. Mai 2009

Die Verbraucherzentrale hat gegen die Content Service Ltd., die unter anderem das Portal opendownload.de betreibt, einen Sieg errungen. Der Content Service Ltd. wurde vom LG Mannheim verboten, eine Klausel zu verwenden, mit der Verbraucher auf ihr gesetzliches Widerrufsrecht verzichten.

LG Mannheim, Urteil vom 12.05.2009, Az. 2 O 268/08

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale

Löschen statt verstecken: Es funktioniert!

Mittwoch, 27. Mai 2009

Innerhalb von 12 Stunden wurden 60 kinderpornographische Internetangebote gelöscht.

Geht doch, auch wenn Zensursula uns das Gegenteil glauben machen möchte.

Heute ist außerdem die Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie, der neun Sachverständige in einer öffentlichen Anhörung zu dem entsprechenden Gesetzentwurf von CDU/CSU und SPD befragen will. Spreeblick twittert davon.

zu Guttenberg ist betroffen

Freitag, 08. Mai 2009

Wirtschaftsminister zu Guttenberg heute in der Tagesschau:

Es macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Sperrung von kinderpornographischen Inhalten sträuben. Das ist nun wirklich eines der wichtigsten Vorhaben in vielerlei Hinsicht.

Das im Zusamenhang mit der Online-Petition gegen Internetsperren.

Es macht mich betroffen, wenn jemand, der doch eher als jung zu bezeichnen ist, fast 60.000 Mitunterzeichner dieser Petition pauschal der Unterstützung des Kindesmißbrauchs bezichtigt.

Die Wählbarkeit sinkt rapide. Ich habe die Befürchtung, daß die Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist, sich meilenweit von der Politik abwendet.

Geschafft

Freitag, 08. Mai 2009

Die Online-Petition gegen Internetsperren ist erfolgreich, die benötigten 50.000 Stimmen sind zusammengekommen. Damit ist die Mindestzahl von Mitunterzeichnert erreicht, ab der sich der Petitionsausschuss des Bundestages mit dem Antrag “im Regelfall” in einer öffentlichen Sitzung beschäftigen muss.

Das heißt aber nicht, daß nicht mehr unterschrieben werden soll.

Stand 07.05.2009 – 46.100

Donnerstag, 07. Mai 2009

Bereits 46.100 Petenten haben die Petition mitgezeichnet. Die notwendigen 50.000 Unterzeichner sollten sich wohl schaffen lassen. Zeit ist noch bis 16.06.2009.

Unterdessen wurde die Anzeige gegen Frau von der Leyen eingestellt, da die Staatsanwaltschaft keine Anzeichen für eine strafbare Handlung sieht.

Onlinepetition gegen Sperrung und Indizierung von Internetseiten

Montag, 04. Mai 2009

Diese Petition: Internet – keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten sollte mitgezeichnet werden, damit das notwendige Quorum erreicht wird.

Der guten Ordnung halber: Natürlich ist es das Ziel, die Kinder zu schützen. Dies sollte jedoch durch wirkungsvolle Mechanismen geschehen, nicht durch einen “Vorhang”. Die Sperrung von Internetseiten hat keinen Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit von mißbrauchten Kindern (siehe dazu beispielsweise mogis).

Man sollte sich nicht von den Problemen des Datenbankservers abhalten lassen, die hier beschrieben wurden, ggfs. sollte vorher noch eine Registrierung für die Online-Petition hier erfolgen.

Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zu Internetsperren gegen Kinderpornographie beschlossen – UPDATE

Mittwoch, 22. April 2009

Das Bundeskabinett hat gerade das Gesetz zur Internetzensur beschlossen.

Wird das Gesetz erlassen, kann jeder Klick im Internet auf eine unbekannte Seite bedeuten, daß das BKA Verdachtsmomente faßt. Schöne neue Welt, in der man dann seine Unschuld beweisen muß.

Quelle: golem.de

UPDATE: Lesen! – teleopolis – Netzsperren