Archiv für die Kategorie ‘Täglicher Wahnsinn’

Wordpress-Update auf 2.5 auch überstanden

Mittwoch, 09. April 2008

Jetzt sollte erst einmal alles wieder – hoffentlich wie gehabt – laufen.

Thomas Knüwer bringt es auf den Punkt

Freitag, 14. September 2007

Im Artikel “Die RAF hatte Internet-Zugang” schreibt er:

Es ist bemerkenswert, wie ein Mensch, dem viele Intelligenz bescheinigen – ich konnte sie bisher an keinem Punkt der aktuellen Diskussion ausmachen -, völlig unfähig ist, aktuelle Entwicklungen in seine Analyse einzubeziehen. Ältere Führungskräfte erreichen oft den Punkt, an dem die Innovationsgeschwindigkeit ihrer Umwelt das Fassungsvermögen ihres Hirns überschreitet. Dies ist nicht verwerflich, sondern menschlich. Die wahrlich Großen erkennen ihren Makel und danken in diesem Moment ab. Wolfgang Schäuble hat diesen Zeitpunkt vor langer Zeit verpasst.

Datenschützer sind naiv

Donnerstag, 05. April 2007

Wolfgang Schäuble findet Datenschützer naiv.

Die Kritik von Datenschützern ist für Schäuble “naiv” und irrelevant, die Menschen sieht der Innenminister hinter sich: “Es ist doch meine Aufgabe, für die Sicherheit der Menschen zu sorgen. Die große Mehrheit der Bevölkerung sieht das übrigens auch so.”

Quelle: Heise.de

Ich weiß nicht, wenn der Schäuble da meint.

Die große Mehrheit in meinem Bekanntenkreis fühlen Unbehagen über die Eingrenzung der Freiheitsrechte in der letzten Zeit. Selbst die, die anfangs noch mit dem beliebten Argument – wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten – die Eingrenzung der persönlichen Freiheit verteidigten, sehen dies inzwischen anders.

Ein Politiker, der nur zu gerne die Freiheitsrechte eingrenzt und so die Arbeit derjenigen unterstützt, die er vorgibt zu bekämpfen, ist mir suspekt (insbesondere, wenn man sich seine Vergangenheit ansieht).

Blockwarte aller Länder, vereinigt Euch!

Mittwoch, 14. März 2007

Beckstein stellt sich hinter eine e-mail der Ludwig-Maximilian-Universität, die an alle Mitarbeiter ging.

In dieser mail wurden alle Mitarbeiter aufgefordert, verdächtige Personen, bei denen ein “Bruch im Lebenswandel, Gewaltbereitschaft, radikal-verbale Äußerungen oder Beschäftigung mit einschlägiger Literatur” festgestellt wird, sofort an die Universitätsleitung zu melden.

Natürlich ging es um den islamistischen Terrorismus.

Dazu gab die LMU heute um 13.00 Uhr eine Pressekonferenz.

Bericht in der Financial Times

UPDATE: 15.03.2007, 13.38 Uhr

Inzwischen ist der Link auf die Pressekonferenz wieder verschwunden.

Softskills nicht gefragt?

Mittwoch, 14. März 2007

Unser Shopblogger hatte einen Anruf. Von Arcor. Abgesehen davon, daß er nicht bei Arcor seinen Telefonanschluß hat und man daher diesen Anruf als Cold Call bezeichnen würde, titulierte ihn der Callcenter-Mitarbeiter am Schluß des Gesprächs als Arschloch.

Kinderstube und so weiter, ich will dazu nicht ausholen, aber ein höfliches Gesprächsende trotz Mißerfolg gehört doch wohl gerade zu den Softskills eines Callcenter-Mitarbeiters.

VirtualDub – Abmahnwelle – update

Freitag, 18. August 2006

Im Lawblog ist Kollege Boecker der Ansicht, daß der Werktitelschutz des Programmes VirtualDub nur dem Urheber des Programmes, also Avery Lee, zustehe. Als Ausweg wird eine Erklärung von Avery Lee genannt, die es Dritten gestattet, sein Werktitelrecht zur Verlinkung seiner Webseiten und seines Programmes zu benutzen.

Diese Erklärung liegt jedoch aus unserer Sicht bereits mit der GNU-GPL vor, unter der das Programm steht. Diese gestattet (auch) ausdrücklich die Weiterverbreitung des Programmes.

 

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Keine Angst vor VIRTUALDUB – Neuauflage der FTP-Explorer-Abmahnwelle aus Tschechien

Donnerstag, 17. August 2006

Rechtsanwälte Robert Rogge und Michael Plüschke, Berlin

Seit einigen Tagen bekommen Internetseitenbetreiber Post aus Karlovy Vary, auch als Kurstadt Karlsbad bekannt.
Grundlage dieser Abmahnung sind die Links der Seitenbetreiber auf eine der zahlreichen Downloadmöglichkeiten im Internet zum Programm „VirtualDub“. Inhalt des Schreibens ist die Aufforderung, den Link aus dem Internet zu entfernen und 160,00 EUR als Schadenersatz für entgangene Lizenzgebühren zu zahlen.
Die Absenderfirma aus Böhmen mit dem Namen „Internet Dienstleistungen Kliemen“ beruft sich dabei auf die seit dem 31.05.2005 beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragene Marke „VIRTUALDUB“. Inhaber dieser Marke ist Raimar Kliemen aus Hochdorf-Assenheim im Rhein-Pfalz-Kreis.

So leicht wie sich Herr Kliemen das Beitreiben vermeintlicher Schadenersatzansprüche wegen Markenverletzung vorstellt, ist es jedoch nicht. Denn „VirtualDub“ ist ein seit Jahren bekanntes freies Programm zum Aufnehmen und Bearbeiten von Videos. Spätestens seit der „PowerPoint“-Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 24.04.1997 steht fest, daß Computerprogramme dem Werktitelschutz unterliegen. Das bedeutet, daß der Titel eines Computerprogrammes als solcher (ohne weitere Eintragung) einen Titelschutz genießt. Voraussetzung dafür ist die öffentliche Verbreitung und, um auch den deutschen Markenschutz zu tangieren, die Verbreitung für den deutschen Markt.

Das dürfte auch für das Programm „VirtualDub“ gelten. Zum Zeitpunkt der Markenanmeldung von Herrn Kliemen am 16.01.2006 bestand der Schutz für diesen Titel bereits.

So wird Herr Kliemen seinen Kuraufenthalt in Karlsbad wohl selbst bezahlen müssen und nicht die Fangemeinde der freien Videobearbeitungssoftware.

Als Tip für diese (!) Abmahnung kann nur geraten werden, die Unterlassungserklärung nicht zu unterzeichnen und Herrn Kliemen die Freiheit zu lassen, sein vermeintliches Recht gerichtlich durchzusetzen. Sollte allerdings eine einstweilige Verfügung gegen einen Seitenbetreiber ergehen, ist auf jeden Fall dagegen vorzugehen, unter den o. g. Bedingungen dürfte dies erfolgreich sein.

Dieses Vorgehen erinnert ein wenig an die vor einigen Jahren gegen die zeitweilige Inhaberin der Marke „Explorer“ ergangene Entscheidung, mit der die entsprechende Marke am am 30.07.2002 gelöscht wurde. Zur Begründung führte damals das Deutsche Patent- und Markenamt aus: “Die Markeninhaberin war nach Überzeugung der Markenabteilung im Zeitpunkt der Anmeldung der gegenständlichen Marke am 22.09.1995 bösgläubig. Als Fälle der Bösgläubigkeit kommen allgemein die Tatbestände der Markenerschleichung, der Sperrmarke und der Hinterhaltsmarke in Betracht.”

www.kanzlei-rogge.de / www.plueschke.de

 

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Update: Abmahnwelle geht weiter

Donnerstag, 04. Mai 2006

Nachdem Marcel Bartels die Seiten aus seinem Fax wiederhergestellt hat, ist hier der Text der Abmahnung zu lesen. Offensichtlich geht es um diesen Beitrag (der von Marcel vorsorgend zensiert worden ist).

Zwischenzeitlich gibt es auch einen Entwurf einer Unterwerfungserklärung.

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Abmahnwelle geht weiter

Mittwoch, 03. Mai 2006

Die Abmahnwelle geht weiter. Wieder einmal trifft es vermutlich Marcel Bartels von Mein-Parteibuch.de. Allerdings sind die Seiten nicht richtig zu lesen, man kann nur eine Kostennote von etwa 1.850 € lesen und daß der Name des Mandanten mit Immobilienbetrug bzw. Betrug in Verbindung gebracht worden sein soll, Details hier.

Offensichtlich wird auch hier sofort die Abmahn-Keule herausgeholt.

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Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt

Sonntag, 29. Januar 2006

Dieses Wort kommt einem unweigerlich in den Kopf, wenn man die neuesten Entwicklungen sieht. Mario Dolzer liest irgendwelche Sachen über sich bei lanu.blogger.de. Da er das nicht möchte, fordert er Dirk Olbertz, den Betreiber von blogger.de auf, ihm Namen und Adresse von lanu mitzuteilen.

Abgesehen davon, daß er Herr Dolzer weder die angeblich inkriminierten Äußerungen nennt, gibt es dafür auch keine rechtlichen Grundlagen. Herr Olbertz ist Diensteanbieter, für diesen gibt es noch den Datenschutz über Daten ihrer Nutzer, die ohne richterliche Anordnung nicht herausgegeben werden dürfen.